Patrick Robin

Geigenbauer

Der aus einer Familie von Winzern des Loire-Tales stammende Geigenbauer Patrick Robin eröffnete 1988 seine eigene Werkstatt in Angers, wo er neue Geigen, Bratschen und Celli baut. Seine Instrumente erhielten mehrere internationale Auszeichnungen: zwei Goldmedaillen für eine Geige und ein Cello (Paris, 1991), eine Goldmedaille für eine Viola (Mittenwald, 1989) und eine Goldmedaille für ein Cello (Manchester, 1994). Daraufhin fungierte er als Juror bei mehreren internationalen Geigenbauwettbewerben und nimmt regelmäßig an Veranstaltungen, Seminaren und Workshops mit Kollegen teil.

Im Jahr 2000 wurde Patrick Robin vom französischen Kulturministerium in den Rang eines „Maître d’art“ erhoben. Zusammen mit Geigenbauerkollegen und Musikern studierte er einige der erlesensten italienischen Streichinstrumente, die ihm bis heute bei seiner Arbeit als stete Inspiration dienen. Nachdem er mehrere Jahre lang klassische Modelle kopierte, interpretiert er seit geraumer Zeit die traditionellen Prinzipien auf eigene Art und Weise neu und genießt dabei die stilistische Freiheit, die diese altehrwürdige Kunst bietet.